Quebec / Kanada - Stadtbummel
26.09.2017
Balken

wir erreichen Quebec

Heute steht uns der vorletzte Stadtbummel bevor. Da wir nicht genau wissen, wie lange wir für den Rundgang benötigen, stehen wir bereits um 6 Uhr auf. Ab 7 Uhr können wir frühstücken. In der Zwischenzeit legt die Aidadiva, nach einer tollen Anfahrt durch den St. Lorenz Strom auf die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, Quebec, am Kai 30 an. Schon von weitem sieht man das Hotel Fairmont Le Château Frontenac von 1893 in der Oberstadt, welches die Kulisse der Stadt dominiert. Was für ein Anblick.

schon gegen 8 Uhr beginnt unser Stadtrundgang

Schon kurz nach 8 Uhr können wir ohne Gedrängel das Schiff verlassen. Leider liegen wir nicht direkt unterhalb der Altstadt. Aber das ist nicht ganz so schlimm. Wir verlassen das Schiff und gehen am alten Hafen entlang nach links. Die Brücke, die die Zufahrt zum Yachthafen bildet, steht meist offen. Aber nicht abschrecken lassen. Ein Fußgängerüberweg ist rechterhand der Brücke immer vorhanden. So erreichen wir über die Rue Dalhousie doch relativ schnell die Unterstadt (Basse-Ville).

Bummel durch die Unterstadt

Das Neue Zollhaus, welches als erstes auf unserem Programm steht, ist leider eingerüstet. Aber auch einige andere Gebäude an unserem Weg sehen sehr schön aus. Auf der Rue Dalhousie kommen wir an einer alten Feuerwache vorbei. Dahinter biegen wir rechts ab bis zur Rue du Sault-au-Matelot und bummeln weiter Richtung Place Royal. Ab und zu können wir schon einen Blick auf die bis zu 90 Meter höher gelegene Oberstadt werfen. Vor einigen Haustüren stehen hier wunderschöne Blumengebinde bzw. -gehänge vor den Fenstern.

Place Royale

QUEBEC - der Place Royale mit der Kirche Notre-Dame-des-Victoires in der Mitte (Unterstadt)

QUEBEC - der Place Royale mit der Kirche Notre-Dame-des-Victoires in der Mitte (Unterstadt)

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An der Rue d Porche/ Rue Notre Dame entdecken wir auf einer Hauswand das "La Fresque des Québécois" von 1999. Es stellt die Geschichte Quebec dar und zeigt berühmte Persönlichkeiten, das Hotel Frontenac, typische Altstadthäuser und eine der vielen Treppen in Quebec.

Dann erreichen wir den Place Royale. Hier fand die früheste französische Besiedlung 1608 statt. Um den Platz herum stehen viele schöne alte Häuser und an der Südostseite die um 1760 erbaute Kirche Notre-Dame-des-Victoires. An der Nordseite des Platzes steht das Maison Lambert Dumont von 1689. Es ist jetzt kurz nach 9 Uhr und es sind schon jede Menge Touristen unterwegs. Mit uns liegen noch 2 weitere Kreuzfahrer im Hafen.

das Stadtviertel Petit Champlain

QUEBEC - der älteste Teil des Maison Chevalier stammt bereits aus dem Jahr 1683

QUEBEC - der älteste Teil des Maison Chevalier stammt bereits aus dem Jahr 1683

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Vom Place Royal gehen wir immer weiter gerade aus und wollen uns als nächstes das Maison Chevalier ansehen. Auf dem Weg dorthin können wir auch einen ersten Blick auf das hoch über uns liegende Hotel Frontenac werfen. Ein toller Anblick. Der älteste Teil des Maison Chevalier stammt von 1683, der Rest wurde 1752 rechts und links angebaut. Ein sehr schönes Gebäude am Ende der Rue Notre Dame.

QUEBEC - der Stadtteil Petit Champlain versprüht noch etwas den Charme vergagener Zeiten

QUEBEC - der Stadtteil Petit Champlain versprüht noch etwas den Charme vergagener Zeiten

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Über eine kleine Treppe kommen wir jetzt in den südlich der Unterstadt gelegenen Teil "Petit Champlain". Dieser Stadtteil hat noch viel von seinem ursprünglichen Charakter behalten, auch wenn er heute sehr touristisch erschlossen ist. An der engen Rue du Petit-Champlain, einer dem Fuß des steilen Felshangs folgenden Fußgängerzone, stehen mehrere Wohn- und Geschäftshäuser aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert. Wir bummeln die Straße einmal rauf und runter. Etliche Restaurants und Shops haben hier geöffnet und es macht Spaß hier entlang zu bummeln. Mittendrin befindet sich sogar eine kleine Grünfläche, der Félix Leclerc Park. Am letzten Haus dieser kleinen Straße befindet sich ein weiteres, sehr schönes Wandgemälde. Wir kehren zum Anfang der Rue du Petit-Champlain zurück.

mit der Funiculaire zur Oberstadt

QUEBEC - die Funiculaire du Vieux-Québec zur Oberstadt startet im Haus des Louis Joliet von 1863

QUEBEC - die Funiculaire du Vieux-Québec zur Oberstadt startet im Haus des Louis Joliet von 1863

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Es macht sehr viel Spaß einfach durch die Unterstadt zu bummeln und sich die vielen alten und schönen Häuser anzusehen. Viele sind mit Blumen oder anderen Gegenständen dekoriert und es gibt vieles zu entdecken. jetzt aber stellt sich folgende Frage: nehmen wir die um 1660 angelegte Escalier Casse-cou (Halsbrechertreppe) zur Oberstadt oder die Funiculaire du Vieux-Québec, eine Standseilbahn. Wir sind ein bisschen faul und entscheiden uns für die Funiculaire, die es hier schon seit 1879 gibt. Der Zugang zu der Standseilbahn befindet sich am Fuß der Halsbrechertreppe im einem Haus von 1683, welcher dem französischen Entdecker und Kartografen Louis Joliet gehörte.

Die Standseilbahn kostet 3 CAN$ und man kann mit Kreditkarte bezahlen. Wir haben Glück und es sind nur ca. 10 Personen vor uns. Später erfahren wir, dass sich, insbesondere wegen des sehr warmen Wetters, lange Schlangen vor der Standseilbahn gebildet haben. In die Standseilbahn passen nicht sehr viele Leute, daher kann es eine Weile dauern bis man oben ankommt. Wir sind froh dass wir die 60 m Höhenunterschied nicht zu Fuß bewältigen müssen.

schöne Ausblicke von der Dufferin Terrasse

QUEBEC - schöne Aussicht von der Dufferin Terrasse vor dem Hotel Frontenac

QUEBEC - schöne Aussicht von der Dufferin Terrasse vor dem Hotel Frontenac

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QUEBEC - das Hotel Frontenac der Eisenbahngesellschaft Canadian Pacific Railway von 1893 ist ein beeindruckender Bau

QUEBEC - das Hotel Frontenac der Eisenbahngesellschaft Canadian Pacific Railway von 1893 ist ein beeindruckender Bau

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Oben angekommen bieten sich uns tolle Ausblicke von der Dufferin Terrasse. Wir können von hier aus weit auf den St. Lorenz Strom hinaus sehen und die Unterstadt, die Oberstadt und das Hotel Frontenac. Wir wissen gar nicht, wo wir zuerst hinsehen sollen. Dabei vergessen wir glatt einmal in die Hotelhalle des Frontenac zu gehen. Auf der Dufferin Terrasse (1869 fertiggestellt und 430 m lang) gehen wir Richtung Zitadelle und blicken uns immer wieder um. Im "Jardins Des Gouverneurs", direkt hinter der Dufferin Terrasse legen wir eine kurze Pause ein. Diese Parkanlage wurde bereits 1647 angelegt. Von der Terrasse aus hat man hier den besten Überblick über das eindrucksvolle Hotel Frontenac. Diese vielen Türmchen, Erker, die Giebel und das Kupferdach, einfach ein toller Anblick.

Bummel durch die Oberstadt

Von hier aus bummeln wir in die Oberstadt hinein. In der Avenue Saint-Denis sehen wir uns einige alte Häuser an, die in einer Mischung aus französischen und englischen Baustilen errichtet wurden. Auf dem weiteren Weg zum ersten Stadttor sehen wir noch einige interessante, alte Häuser, die im 18. bzw. 19. Jhdt, erbaut wurden. Schöne Stadthäuser, Verwaltungsgebäude und das Haus eines Richters. An der Ecke Rue Saint-Louis/Côte de la Citadelle erreichen wir das Porte Saint Louis.

Stadttore und Stadtmauer

QUEBEC - das Stadttor Porte Sainte Louis wurde mehrmals gebaut und wieder abgerissen, dieses Tor stammt von 1880

QUEBEC - das Stadttor Porte Sainte Louis wurde mehrmals gebaut und wieder abgerissen, dieses Tor stammt von 1880

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Alle 4 existierende Stadttore sind aber nicht mehr die Originale. Sie wurden teilweise mehrmals abgerissen und am Ende des 19.Jhdts. bzw. im 20.Jhdt. wieder aufgebaut. Die dazugehörige Stadtmauer wurde zwischen 1608 und 1690 errichtet und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert bzw. restauriert. Auf jeden Fall sieht die Porte Saint Louis gut aus.

Das Parlament von Quebec (Hôtel du Parlement du Québec) ist leider in großen Teilen eingerüstet bzw. verdeckt ein Bauzaun die Sicht auf das Gebäude. Entlang der Stadtmauer, die von hier aus nicht gut zu sehen ist, laufen wir weiter zum Porte Kent in der Rue Dauphine, dem jüngsten der Stadttore von 1879. Hier kann man auch auf die Stadtmauer und das Tor hinaufgehen. Allerdings gibt es keinen Weg um weiter auf der Stadtmauer entlang zu laufen. Gleich gegenüber dem Tor stehen eine Jesuitenkapelle und das Maison Dauphin, 2 sehr schöne Gebäude.

schöne Gebäude in der Oberstadt

Vorbei an schönen Häusern mit kleinen Vorgärten, interessanten Terrassen und schönen Balkonen bummeln wir weiter zur beeindruckenden Dauphine Redoubt, einem mächtigen Gebäudekomplex im Artellerie Park. Es ist eine der ältesten Militäranlagen in Quebec und wurde bereits 1712 erbaut. Ab jetzt geht es wieder bergauf. In Quebec es geht vielfach immer rauf und runter und selten nur geradeaus.

QUEBEC - das Morrin Center ist ein ehemaliges Gefängnis, welches heute von Bildungsinstituten genutzt wird

QUEBEC - das Morrin Center ist ein ehemaliges Gefängnis, welches heute von Bildungsinstituten genutzt wird

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Das Morrin Centre, an dem wir jetzt vorbeikommen, wurde zwischen 1808-1813 erbaut. Es diente in den folgenden fünf Jahrzehnten als Gefängnis, danach zogen verschiedene Bildungsinstitute in das Gebäude ein. Ein sehr schönes Gebäude. Immer wieder sehen wir unterwegs schöne alte kleinere und größere Häuser. Die meisten Gebäude der Oberstadt stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert, einzelne Bauten reichen bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts zurück.

Wir erreichen die Grünanlage rund um das Rathaus von Quebec. Vom Rathaus sieht man von hier aus allerdings nur die Rückseite. Hier steht auch das Édifice Price, ein 18-stöckiges Hochhaus im Art-Déco-Stil von 1931, mit einem sehr repräsentativen Eingangsbereich. Gleich daneben steht das exklusive Hôtel Clarendon von 1870. Es besitzt ebenfalls eine Art-Deco-Fassade. Die Lobby besitzt noch den Charme der alten Zeiten. Gleich um die Ecke herum steht das Ursulinenkloster. Das Kloster wurde 1641 gegründet. Die älteste Lehranstalt für junge Mädchen in Nordamerika besteht noch heute.

altes Haus und schöner Platz

QUEBEC - eines der ältesten Häuser der Stadt Quebec, es wurde 1675 errichtet

QUEBEC - eines der ältesten Häuser der Stadt Quebec, es wurde 1675 errichtet

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An der Ecke Rau Saint Lous/Rue des Jardins erreichen wir das Maison François-Jacquet-Dit-Langevin, eines der ältesten Häuser der Stadt von 1675. Ein nettes kleines Haus. Es gibt in Quebec so viel zu sehen, es ist einfach eine tolle Stadt und man sollte sie auf jeden Fall zu Fuß erkunden. Das Stadtgebiet ist nicht allzugroß. jetzt sind wir am Place d'Armes, einem ehemaligen Exerzierplatz (von 1648), der 1865 zu einer öffentlichen Grünanlage umgebaut wurde.

QUEBEC - wir erreichen den Place d'Armes um den herum einige bedeutende Gebäude stehen

QUEBEC - wir erreichen den Place d'Armes um den herum einige bedeutende Gebäude stehen

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QUEBEC - in der ca. 3m schmalen, mit Markisen überspannten Gasse Rue de Tresor werden Bilder und Bücher verkauft

QUEBEC - in der ca. 3m schmalen, mit Markisen überspannten Gasse Rue de Tresor werden Bilder und Bücher verkauft

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Rund um den Platz stehen einige bedeutende Gebäude, darunter das Château Frontenac im Süden sowie der ehemalige Justizpalast (heute Finanzministerium) und die anglikanische Kathedrale Holy Trinity im Westen. Die Rue de Tresor, durch wir jetzt bummeln, ist eine ca. 3m schmale, mit Markisen überspannte, Gasse in der Maler ihre Bilder und Buchhändler ihre Bücher verkaufen, hat ein bisschen was vom Pariser Montmartre.

ich probiere die populäre kanadische Fast-Food-Spezialität "Poutine"

QUEBEC - im Café-Terrasse La Nouvelle Cousine in der Rue de Tresor lassen wir uns für ein Mittagessen nieder

QUEBEC - im Café-Terrasse La Nouvelle Cousine in der Rue de Tresor lassen wir uns für ein Mittagessen nieder

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Im "Café-Terrasse La Nouvelle-France" in der Rue de Tresor Nr.8 lassen wir uns zum Mittagessen nieder, ein sehr schönes Lokal. Hier will ich endlich mal "Poutine", die populäre kanadische Fast-Food-Spezialität probieren, von der ich schon einiges gelesen und gehört habe.

QUEBEC - die kanadische Fast-Food-Spezialität "Poutine" bringt ganz neue Geschmackserlebnisse

QUEBEC - die kanadische Fast-Food-Spezialität "Poutine" bringt ganz neue Geschmackserlebnisse

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Kurz gesagt besteht Poutine aus Pommes Frites, Bratensauce und Cheddar Bruchkäse. Ich bestelle mir noch Merguez-Bacon (klein-gewürfelt) dazu, damit die Sache noch etwas mehr Geschmack bekommt. Elke ist sehr skeptisch, genau so wie 2 andere Aida-Kreuzfahrer, die am Nachbartisch sitzen.

Die Portion (9,95 CAN$), die dann kommt ist, relativ groß. Bei den ersten Bissen taste ich mich erst mal an den Geschmack heran. Man kann aber dieses Gericht vom Geschmack her mit nichts, was ich kenne, vergleichen. Der Geschmack ist nicht schlecht und ich esse die Portion mit Genuss zu Ende. Es wird zwar nicht mein Lieblingsgericht, aber ich würde es bei Gelegenheit noch mal bestellen. Erstaunlich ist, dass die Pommes Frites bis zum Ende trotz der vielen Bratensauce relativ knackig bleiben. Angeblich durch ein besonderes Fritierverfahren. Das Restaurant "Café-Terrasse La Nouvelle-France" liegt, was die Qualität der Spezialität Poutine betrifft auf Platz 8 der Restaurants in Quebec. Das habe ich aber erst später erfahren.

Kirche, Rathaus und der schöne Bahnhof

Nachdem wir gut gesättigt sind bummeln wir weiter. Wir werfen einen kurzen Blick in die Kirche Notre-Dame de Québec von 1922. Eine auch innen sehr monumentale, dreischiffige Kirche mit erstaunlicherweise 3 Orgeln. Ein Besuch lohnt sich. Direkt gegenüber, auf der anderen Seite des City Hall Place, steht das Rathaus von Quebec. Hier ist der Haupteingang. Das Gebäude entstand in den Jahren 1872 bis 1878.

Wir bummeln weiter über die Côte de la Fabrique, eine der ersten Hauptstraßen der Stadt von 1635, in eine der ältesten Wohngegenden Quebecs mit einigen schönen Häusern. Hier steht u.a. auch das Maison Montcalm. Dieser Gebäudekomplex (Fachwerk) wurde zwischen 1724 und 1728 errichtet. 10 Feuerstellen haben dieses Haus damals beheizt. Nach dem Erbauer Marquis de Montcalm diente dieses Haus später als Zufluchtsort für britische Offiziere. Dann wurde es in eine Kaserne für die Matrosen und Soldaten umgewandelt. Heute wohnen hier ganz normale Menschen. In dieser Gegend stehen noch weitere, interessante und schöne Häuser.

QUEBEC - der Bahnhof Gare de Palais ähnelt äußerlich ein bisschen einem Chateau, das Innere enttäuscht dann etwas

QUEBEC - der Bahnhof Gare de Palais ähnelt äußerlich ein bisschen einem Chateau, das Innere enttäuscht dann etwas

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Dann gehen wir durch eine kleine Parkanlage hinüber zum Bahnhof Gare de Palais. Dieses äußerlich sehr schöne Gebäude von 1915 ähnelt ein wenig einem Chateau und lehnt sich etwas an die Architektur des Hotel Frontenac an. Das Innere enttäuscht uns aber etwas. Von hier aus geht es in einem weiten Bogen zurück zur Aidadiva.

wir sind wieder zurück

QUEBEC - Kaffee und Kuchen bei Sonnenschein und warmen Temperaturen auf dem Außendeck

QUEBEC - Kaffee und Kuchen bei Sonnenschein und warmen Temperaturen auf dem Außendeck

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Nach 7 Std., 12 Km und bei 30 Grad erreichen wir das Schiff kurz vor Kaffee und Kuchen. Es sind noch nicht viele Passagiere von ihrem Landgang zurück und so haben wir viel Platz auf dem Außenbereich. Hier weht ein Lüftchen und das macht die Sache ganz angenehm. Statt Kaffee genießen wir einige kühlende Softdrinks und gehen später auf unsere Kabine zurück.

Wir können unser Gepäck bis nachts 2 Uhr vor die Kabine stellen und es wird dann eingesammelt und automatisch von Bord gebracht. Am Morgen ab 9 Uhr 30 können wir es im Terminal abholen und zu unserem Ausflugsbus bringen. Dieser bringt uns zum Abschuss des Ausflugs zum Flughafen Montreal-Trudeau. Passagiere von Airberlin haben jedoch ein Problem. Durch die Insolvenz ist der Flug ab Montreal gecancelt und AIDA arbeitet mit Hochdruck an Ersatzflügen. Den Nachmittag entspannen wir einfach und sind froh, dass wir diesmal die Schattenseite haben. Wir genehmigen uns noch 2 Erdbeermilchshakes.

Abfahrt aus Quebec

QUEBEC - ohne Worte

QUEBEC - ohne Worte

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Zur Ausfahrt gehe ich auf das Deck 12 während Elke schon mal duscht. Die Ausfahrt bei Sonnenuntergang ist sehr schön und es kommen noch einige schöne Bilder von Quebec mit Sonne zustande. Anschließend treffe ich mit Elke und dem Rest vom Stammtisch wieder im WWR, wo wir bis gegen 20 Uhr sitzen und "klönen", wie die Hamburger sagen würden. Wir bummeln danach noch ein bisschen durch die Shops.

Einladung von Aida an die Durchfahrer

Gegen 20 Uhr 45 gehe ich dann zum FKK-Deck auf welches Aida heute alle Durchfahrer ab Warnemünde eingeladen hat. Zu unserem 6er-Stammtisch gesellen noch zwei weitere Hamburger vom Clubtreffen vor einigen Tagen. Es wird wieder ein sehr geselliger Abend. Der Generalmanager hält ein kurze Ansprache und dann bekommt jeder einen Magneten mit Weltenbummleraufdruck, einigen Orten der Reise und dem Reisedatum geschenkt. Sieht sehr nett aus.

Anschließend werden noch verschiedene Häppchen verteilt und der Sekt fließt in Strömen. Kurz vor 22 Uhr verteilt der Generalmanager noch Cocktail-Chips, die wir heute Abend bei der Poolparty einlösen können, aber keiner hat mehr so recht Lust dazu. Dann löst sich das Treffen langsam auf und ich kehre in die Kabine zurück. Elke schläft schon tief und fest.

jetzt muss ich noch meine obligatorischen Schularbeiten machen und werde mich dann auch hinlegen. Die Nacht wird kurz.

Balken
Kilometer : 12 km
Wetter : schon morgens 22 Grad, tags über 30-33 Grad bei 40-55% Feuchte, kein Regen, leichter Wind
Unterkunft : Aidadiva Kabine 6257 backbord