In der letzten Nacht schliefen wir erstaunlich gut. Es war sehr ruhig in der Umgebung unserer Kabine und so wurden wir gegen 6 Uhr von unserem Wecker unsanft geweckt. Draußen ist es dunkelgrau, ein unangenehmes Wetter.
Ankunft in Kiel
Gegen 7 Uhr gehen wir zum Büffetrestaurant und genehmigen uns für 9 Euro pro Person das Frühstücksbüffet. Es ist wieder alles da, was das Herz begehrt (siehe Hinfahrt). In der Kabine packe ich unsere Sachen zusammen und drehe anschließend noch eine Runde auf Deck 10, es regnet. Elke will noch ein wenig in einem Buch lesen. Bis zum Anlegen bleiben wir dann noch in der Kabine und gehen dann mit unserem Gepäck hinunter auf Deck 7, wo sich der Ausgang befindet.
Nach wenigen Minuten können wir mit allen anderen Passagieren das Schiff verlassen. Über eine Verbindungsbrücke laufen wir hinüber zum Fördeparkhaus. Zum Glück müssen wir nur etwa 20 Meter bis zum Parkhaus im Freien zurücklegen und werden dabei nicht allzu nass.. Am Parkhaus spricht uns gleich jemand an, ob wir vom Schiff kommen. Wir werden in ein extra Kassenbereich gebeten, da offensichtlich der normale Kassenautomat die speziellen Tarife der Stena Line nicht kennt. Für 11 Tage zahlen wir 54 €, ein fairer Preis. Wir fahren per Aufzug auf die 2. Ebene hinauf und finden unseren Fox dort unversehrt vor. In wenigen Minuten ist alles verstaut und der “Navi” auf die nächste Tankstelle programmiert. Dort tanken wir für 1,349 € unser Auto voll. Dazu noch 2 Eistee, um meinen rauen Hals zu glätten.
regnerische Rückfahrt nach Berlin
Dann starten wir zu unserer Fahrt nach Berlin. Unser “Navi” sagt, das wir um 13 Uhr nach 340 Km ankommen werden. Die Fahrt ist eintönig. Es regnet von Anfang an, mal mehr, mal weniger, aber ständig. Unterwegs geraten wir in mehrere Staus, verursacht durch Unfälle. Dadurch verzögert sich unsere Ankunftszeit immer mehr. Erst etwa 10 Km vor Ende der Fahrt hört der Regen auf. Um 13 Uhr 36 sind wir dann wieder zurück im Dannenwalder Weg in Berlin.
Wir sind die Strecke in einem Stück durchgefahren, da sich bei diesem Wetter ein Stopp unterwegs nicht lohnen würde. Wir suchen unsere Sachen zusammen, fahren mit dem gesamten Gepäck hoch zu unserer Wohnung. Als dann die Tür ins Schloss fällt ist eine ganz tolle Reise zu Ende. Wir sind froh, dass wir so ein Wetter wie heute während unserer Reise nicht erlebt haben.
FAZIT DER REISE :
Es war eine wunderbare Reise, die einen von der Hektik des Alltags in eine ganz andere wesentliche ruhigere Welt versetzt hat.
Das nostalgische Schiff und die betont langsame Fahrt (max. 5 Knoten) lassen einen alles mit vielmehr Ruhe genießen. Wenn man es dann zulässt. Kein Fernsehen, kein Radio und Handys sind nur an Land erlaubt. Alle Mitreisenden waren, wie auch schon viele anderer vorher, sehr zufrieden.


