Fahrt vom Hluhluwe Game Reserve nach Ballito --295 Km
02.10.2000
Balken

Heute endete unser Besuch im Hluhluwe N.P. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns gegen 7 Uhr Richtung Nagana-Gate im Südteil des nördlichen Parks auf den Weg.

wir gehen auf eine letzte Pirschfahrt

Die ersten 3 1/2 Std. sahen wir sehr viele kleine und mittlere Tiere aber nichts spektakuläres. Dann, plötzlich nach eine Kurve, standen mehrere Giraffen mitten auf der Straße. Sie beachteten uns gar nicht weiter und so konnten wir sie alles aus nächster Nähe beobachten. Auf der weiteren Fahrt erfuhren wir auch wie man hier im Park kontrolliert bestimmte Fläche abbrennt damit mit dem nächsten Regen wieder neues Grün sprießt und die Tiere frisches Gras bekommen.

endlich treffen wir auf Nashörner

Doch schon kündigte sich das nächste tolle Erlebnis an. 2 Nashörner tauchten ca. 100 m rechts von unserem Auto auf. Wir blieben einfach stehen und beobachteten die beiden Tiere. Als ob unser Auto nicht vorhanden wäre, kamen sie immer näher. In 5 Meter Entfernung überquerten sie vor unserem Auto die Straße. Ein majestätischer Anblick, denn es sind ja ziemliche Kolosse. Genau zu diesem Zeitpunkt näherte sich von der anderen Seite ein Wagen mit Rangers des Parks. Diese blieben zunächst auch stehen, setzen sich dann jedoch langsam mit ihrem Wagen wieder in Bewegung. Die beiden Nashörner drehten sich in Richtung des Wagens, starteten einen Angriff und drehten dann ca. 3 Meter vor dem Auto ab und liefen davon. Die Ranger wussten offensichtlich ganz genau was sie taten. Unwahrscheinlich wie schnell die Nashörner beschleunigen konnten. Wir haben sie dann noch eine ganze Weile beobachten können, da sie immer weiter parallel zur Straße liefen. Dann verschwanden sie im Busch.

jetzt tauchen auch noch Elefanten auf

Weiter ging's auf sandiger Piste bis plötzlich ein großer Elefant mitten auf der Straße auftauchte. Wir blieben stehen und beäugten uns gegenseitig. Es handelte sich möglicherweise um ein Leittier und mehrere Elefanten waren noch in der Nähe. Kurze Zeit später zog dann tatsächlich eine größere Herde Elefanten über die Straße. Man sah sie nur relativ kurz, da rechts und links hohe Büsche standen, die uns die Sicht versperrten. Der große Elefant blieb bis zum Schluss stehen und verschwand als letzter im Busch. Wir warteten noch eine Weile bevor wir wieder losfuhren, denn es hätte schließlich noch ein Elefant auftauchen können. Und das wäre sehr problematisch geworden.

zum Schluss sehen wir noch einen Löwen

Kurz bevor wir das südliche Gate erreichten, lief uns noch ein Löwe über den Weg, der offensichtlich einen Sender um den Hals trug. Wahrscheinlich wollte man sein Wanderbewegungen studieren.

herzlicher Empfang auf der Farm

Auf der Nationalstraße 2 ( hier gibt es auch Mautstellen ) ging es weiter bis Balitto. Hier sahen wir dann zum ersten Mal das Meer. Dank der guten Wegbeschreibung des Veranstalters fanden wir den Abzweig zur Holland Farm (die im Hinterland liegt) ohne Schwierigkeiten. Es handelt sich um ein Haus im holländischen Stil, welches zu einer Anturien-Farm gehört. Wir wurden sehr herzlich empfangen und direkt zu unserem Zimmer gebracht. Ein wirklich niedliches Zimmer sogar mit Daunen-Decken für kalte Nächte.

Wir bekamen zunächst Kaffee und Kuchen serviert. Die ganze Zeit wurden wir von "Steffi", einem Bullterrier, begleitet. Er hatte hier sein Zuhause und mußte natürlich sehen wer da angekommen war. Ein ausgesprochen liebes Tier, der sich sehr gerne kraulen ließ und nach jedem Stöckchen rannte. Das Haus besaß auch einen sehr schönen Garten, den wir bei einer kurzen Besichtigung erkundeten.

Da es im Haus und in der Nähe nichts zu essen gab, kauften wir uns ein paar Kleinigkeiten und verbrachten den restlichen Abend auf unserem Zimmer.

Balken
Wetter : teils heiter, teils wolkig, 14-25 Grad, nur wenige Regentropfen
Unterkunft : Holland Farm

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