Bummel durch Binz
03.03.2006    
Balken

Heute ist unser letzter Tag in Binz. Das Wetter sah noch recht grau aus an diesem Morgen und so gingen wir erst mal frühstücken. Zum vorletzten Mal konnten wir das tolle Frühstücksbüffet genieren.

Bäderarchitektur und schöne Straßen

Währenddessen besserte sich draußen das Wetter und wir beschlossen einen ausgedehnten Bummel durch Binz zu unternehmen. Zunächst jedoch spazierten wir zum Supermarkt PLUS und gaben dort Leergut ab und kauften noch ein paar Kleinigkeiten fürs Wochenende ein. Gleich nebenan gab es einen Laden namens KIK. Hier gibt es tausend Kleinigkeiten und beide Frauen spazierten dann auch gleich mal durch den ganzen Laden und wurden auch fündig. Ein Drogeriemarkt namens Klopenburg quer über die Strasse (den es in Berlin nicht gibt) musste dann auch noch besucht werden, mit mässigem Erfolg.

Inzwischen war die Sonne immer mehr herausgekommen. Wir wanderten zum Hotel zurück um die Sachen alle erst mal im Zimmer zu lassen, bevor wir weiter gehen. Am Strand entlang, der größtenteils noch immer schön verschneit ist, bummelten wir bis zur Seebrücke.

Hier bogen wir auf die Strandpromenade ab und schlenderten entlang der alten Villen Richtung Ortsende. An der Promenade stehen noch einige schöne Exemplare der Strandvillen, frisch renoviert und sehr schön anzusehen. Teilweise mit Holz- oder Eisenbalkonen versehen und schön verziert. Die meisten in strahlendem weiß, aber einige auch aus Klinkersteinen gebaut (rötlicher Farbton). Auch hier gibt es noch immer ein Haus, das nicht renoviert ist, vermutlich sind die Eigentumsverhältnisse weiterhin ungeklärt. Am Ende der Promenade steht das Hotel Kempinski.

Wir sind dann weiter bis zum Ende der Strasse gelaufen und haben noch einen Blick in die hier befindliche Fischräucherei geworfen. Vielleicht fahren wir morgen früh noch mal dort hin um etwas zu kaufen. Wir zeigten Annelie dann noch wo der Wanderweg entlang der Küste Richtung Sellin verläuft und kehrten über den Strand zurück nach Binz. Unterwegs fotografierten und filmten wir etliche der schönen Gebäude mit der Bäderarchitektur.

Wir bummelten über die Hauptstrasse und bogen dann in eine der vielen Seitenstrassen ab. Auch hier gibt es noch etliche der schönen Häuser der Bäderarchitektur zu sehen.

wir genießen Kaffee und Kuchen im Café des Kurhauses Binz

Jedes sieht wieder anders aus. Nachdem Annelie auch hier sich noch etwas gekauft hatte, kehrten wir auf Kaffee und Kuchen im Café der Kurhauses Binz ein. Es gibt hier sehr viele verschieden leckere Torten unter denen die Auswahl schwer fällt. Wir genossen den letzten Kaffee hier unter Palmen in angenehmer Atmosphäre.

Anschließend ging's zurück zum Hotel. Ich ging noch durch die eine oder andere Seitenstrasse um bei diesem schönen Wetter noch einiges auf Film und Foto zu bannen. Zurück im Hotel gesellte ich mich zu Elke und Annelie, die zum Pool hinunter gefahren waren. Elke gönnte sich heute auch den Hydrojet , den ich bereits gestern ausführlich beschreiben habe. Annelie und ich schwammen einige Runden im Pool. Als Elke wieder ganz begeistert vom Hydrojet zurück kam (sie kannte solch ein Gerät schon aus Berlin) ging ich dorthin um mich auch noch massieren zu lassen. Anschließend legte ich mich in den warmen Whirlpool zur Entspannung. Inzwischen nutze jetzt Annelie den Hydrojet zur Massage.

das letzte Abendbüffet

Elke fuhr schon hinauf zum Zimmer und ich folgte ihr wenig später. Das Wetter hatte sich draußen wieder verschlechtert, so das wir genau den richtigen Zeitpunkt für unseren Bummel abgepasst hatten. Gegen 17 Uhr 45 gingen wir ein letztes Mal zum Abendessen. Es gab wieder die verschiedensten Gerichte, z.B. eine Art mexikanisches Chili con Carne, sehr lecker.

Nach dem Abendessen lösten wir unsere letzten Gutscheine, diesmal für Glühwein ein. Wir unterhielten uns noch ein bisschen und fuhren dann hinauf in die 5. Etage zu unseren Zimmern. Jetzt war Koffer packen angesagt. Aber Richtung Heimat ist das immer ziemlich einfach. Ich habe die Koffer mit unseren Sachen vollgestopft, der Rest kommt morgen früh in einem kleinen Koffer. Für eventuelle Reste haben wir noch ein paar Beutel bereit. Mit einem Auto ist der Gepäcktransport wesentlich einfach, als wenn man fliegt.

Jetzt haben wir unsere letzte Flasche Rotwein geöffnet, werden noch ein wenig fernsehen und den Abend ruhig ausklingen lassen.

Es war eine ausgesprochen schöne Zeit hier in Binz, entspannend und interessant zugleich. Ein richtiges "Wintermärchen", so nannte sich auch das Sonderangebot des Hotel Arkona .

Balken
Wetter : zunächst bedeckt, später aufheiternd, nachts -3 Grad, tagsüber 2 Grad, relativ viel Sonne am Nachmittag
Unterkunft : Hotel Arkona
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